Therapiezentrum Rhein-Sieg-Reha

Therapiezentrum Rhein-Sieg-Reha in Hennef, Rohbau

Michael Köpke
Im Marienfried 21
53773 Hennef

Therapiezentrum Rhein-Sieg-Reha

Therapieräume für Massage und Fango, Gymnastik- und Gruppenräume, ein Sanitärbereich mit Umkleiden und Duschen, Ärzte- und Besprechungsräume und natürlich Verwaltung, Küche und Bistro: In einem großen Therapiezentrum wie der Rhein-Sieg-Reha in Hennef sind viele unterschiedliche Raumnutzungen unter einem Dach untergebracht und, was die Gebäudetechnik betrifft, „unter einen Hut“ zu bringen. Für TG Plan heißt das allerdings nicht, der Einfachheit halber Kompromisse an allen Ecken und Enden zu machen, sondern jeden Gebäudebereich gemäß seiner Nutzung optimal zu beheizen, zu kühlen, zu lüften und mit Sanitäranlagen auszustatten.

Ein Beispiel: Für die Frischluftkapazitäten eines Gymnastikraums mit Platz für 25 Menschen gibt es klare Vorgaben, die anhand der maximalen Personenzahl berechnet werden. Gymnastikstunden werden aber für sehr unterschiedlich große Gruppen angeboten, einmal ganz abgesehen davon, dass die Trainings- und Gruppenräume nicht rund um die Uhr genutzt werden. Statt nun die Lüftungsanlage standardmäßig auf 25 Personen auszulegen, setzen wir Luftqualitätsfühler ein, so dass der Luftaustausch energiesparend nur entsprechend des tatsächlichen Bedarfs stattfindet.

Ausgewählte Details zu den Lüftungsanlagen:

4 Lüftungsanlagen mit unterschiedlichen Anforderungen an die Temperatur gewinnen über Kreuzstromwärmetauscher die Wärme aus der Abluft, bevor sie das Gebäude verlässt.

  • Sozialbereich (Sanitär- und Umkleideräume) ca.3.200 m3/h
  • Kantine ca. 1.500 m3/h
  • Therapiebereich ca. 11.700 m3/h
  • Verwaltung und Ärztezimmer ca. 12.900 m3/h

Geräte für Therapie- und Verwaltungsräume sind als Dachaufstellung mit WRG und Kühlung über VRV-System zur Kühlung der Zuluft (isotherm) ausgestattet.

Ein weiteres Beispiel für differenzierte Planung der Gebäudetechnik im Sanitärbereich: Duschen in Umkleiden werden im Laufe eines Tages unterschiedlich stark frequentiert. Hier bieten sich Frischwasserstationen an, die warmes Wasser nach Bedarf zur Verfügung stellen, statt über einen Warmwasserspeicher mit permanentem Energieverbrauch. Die Waschbecken in Ärzte- und Behandlungsräumen wiederum werden tagsüber ständig benutzt, so dass ein zentraler Warmwasserspeicher sinnvoll ist.

Was haben Sie als Bauherr von unserer Arbeitsweise? Die jeweils beste Lösung für die Nutzer Ihres Bauprojektes, auch wenn diese sehr unterschiedliche Anforderungen haben. Gleichzeitig den sparsamsten Verbrauch von Energie, Rohstoffen, Platzbedarf und Kosten für die Haustechnik.

Zugegeben, solche Überlegungen erhöhen die Anforderungen an die Planer – für uns sind sie selbstverständlich und gehören einfach dazu.

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