Gesundheitshaus Leverkusen

Gesundheitszentrum Leverkusen Außenansicht
Gesundheitszentrum Leverkusen GmbH & Co. KG
Herr Dr. Lessmann
Bechlenberg 42
42799 Leichlingen

Gesundheitshaus Leverkusen

Das Gesundheitshaus im Zentrum von Leverkusen bietet bereits seit 2002 auf fünf Etagen und zwei Tiefgaragenebenen Platz für Arztpraxen, Büroräume und Versicherer.

Der Eigentümer wünscht sich ein zukunftsorientiertes und nachhaltiges Konzept für die Versorgung mit Frischluft, Beheizung und Kühlung. Dabei legt er großen Wert darauf, dass die „zweite Miete“, also die Nebenkosten für seine Mieter, so gering als möglich gehalten wird.

Im ersten Schritt war eine umfangreiche Bestandsaufnahme der haustechnischen Anlagen in dem mehr als 11.000m² großen Gebäude notwendig. Hierbei haben wir auf Bestandspläne zurückgegriffen, aber auch viele Details vor Ort aufgenommen und zeichnerisch festgehalten. Auf der Grundlage dieser gesammelten Daten haben wir eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 sowie eine Kühllastberechnung nach VDI 2078 erstellt. So konnten wir ein Konzept für eine zuverlässige und effiziente Versorgung des Gebäudes erstellen.

Bisher wurde das Gebäude mit Hilfe der Lüftungsanlagen sowohl beheizt, als auch gekühlt. Hier liegt ein großes Verbesserungspotential, da Luft ein überaus schlechtes Trägermedium ist. Unser Konzept sieht vor, die Luftmengen deutlich zu reduzieren, so dass weniger Energie zur Erwärmung und Kühlung aufgewendet werden muss. Da die hohen Luftmengen zur vollständigen Abdeckung der Kühllast notwendig waren, sollen nun Umluftkühler in den Nutzungseinheiten die Spitzenlast abdecken. Die defekte Wärmepumpe wird demontiert und die Wärmeenergie in Zukunft vollständig aus dem bereits am Gebäude angeschlossenen Fernwärmenetz bezogen

Da sich das Gebäude in unmittelbarer Nähe zu chemieverarbeitenden Industrieanlagen befindet, musste die gesamte Regelung der Lüftungsanlagen an die sogenannte geltende SEVESO-Richtlinie angepasst werden. Diese Richtlinie gibt vor, dass Lüftungsanlagen im Gefahrenfall von der Feuerwehr aus der Ferne außer Betrieb genommen werden können.

Das Gebäude wird in mehreren Bauabschnitten schrittweise umgebaut.

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